Alfa Romeo Giulia QV: Vorstellung Giulia beim Fototermin

11.05.2016

Mit der neuen Giulia fängt Alfa Romeo ganz von vorne an. Beim exklusiven Fototermin durfte AUTO ZEITUNG das QV-Topmodell genau unter die Lupe nehmen.

Alfa Romeo setzt auf die Macht der Symbole: Zum Neustart der Marke wird das seit 105 Jahren sanft gepflegte Logo mit dem Mailänder Stadtwappen und der "feindeverschlingenden Drachenschlange" Biscione, dem Mailä-der Wappentier, völlig entschlackt: Ohne das Traditions-Lametta der früheren Jahre wird die Marke so auch visuell zurück auf Null reduziert – die Lorbeer-Kränze der Zukunft möchte man sich erst noch verdienen. Damit das aber auch klappt, steigt Alfa Romeo beim ersten Modell des Neubeginns, der ab 2016 angebotenen Giulia, mit der Quadrifoglio Verde-Version ein: Das vierblättrige Kleeblatt gehört seit 1923 zur Marken-Folklore, damals preschte der Werks-Alfa von Ugo Sivocci zum Targa Florio-Sieg, und sein auflackierter Glücksbringer darf seitdem die schärfsten Alfa zieren.

 

Alfa Romeo Giulia QV – exklusive Infos

Selbstverständlich wird es die Giulia auch als schlankes Angebot für die Bürger- und Dienstwagenklassen geben, eine Motorenpalette vom 1,8-Liter-Turbobenziner bis zum Zweiliter-Turbodiesel läuft sich hinter den Kulissen bereits warm. Zum Urmeter der Giulia wird aber trotzdem das QV-Modell – gerade so, als ob BMW mit jeder neuen Dreier-Generation zuerst den M3 losgeschickt hätte. Alfa Romeo definiert die Modellreihe also durch ein ultimatives Statement vor – und schaut dann bei den anderen Varianten, wie viel Wahnsinn noch mit kleinerem Budget geht. Der sportliche Markenkern wird so glasklar herausgearbeitet. Seit einigen Wochen ist das Grundkonzept der Giulia QV bekannt – jetzt durfte die AUTO 
ZEITUNG den Alfa-Hoffnungsträger bei einem exklusiven Foto-Termin im Detail erleben. Die Proportionen wirken auf den ersten Blick sehr ausgewogen, das Design ist routiniert-gefällig. Wie viel 
Finesse und Bauchkribbel-Potenzial die Giulia aber hat, ist auf Fotos oder umstellt von Messepublikum kaum zu erfahren: Da sind die organisch in die Seitenschweller eingepassten Kohlefaser-Rippen und das vertrackte Konvex/Konkav-Spiel der definierenden Karosserie-Linien irgendwo zwischen feminin und technisch. Oder die Windabriss-Luftleiter am Übergang der Kotflügel zum Heck und die schiere Brutalität des hinteren Diffusors.

Sound-Video: So klingt die Alfa Romeo Giulia QV

Und auch das Cockpit: fließend und gleichzeitig reduziert, schnörkellos und dabei höchst emotional. Angenehme Raumökonomie trifft hier auf sehr überzeugende Material- und Verarbeitungsqualität. Wenige Bedienfunktionen werden im Cockpit logisch zusammengefasst. Über das 8,8 Zoll große Display in HD-Auflösung laufen nicht nur sämtliche Anzeigen des Infotainment-Systems, sondern auch die Fahrzeugfunktionen. Gesteuert wird über einen zentralen Dreh-/Drücksteller (Alfa Rotary Pad).

Fahrdynamikschalter in der Alfa Romeo Giulia QV

Der daneben positionierte Regler der Alfa DNA Pro-Fahrdynamikregelung kontrolliert vier Fahrdynamik-Programme von „Advanced Efficiency“ bis „Race“. Dabei wird nicht nur auf Gas- und Lenkungsparameter eingegangen – es werden auch die automatische Zylinderabschaltung, das „Active Torque Vectoring“ (elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial) und die 
adaptive Dämpferregelung "Active Suspension" eingebunden. Startknopf am Lenkrad: Das sieht schon sehr nach Ferrari aus, und diese Spur führt in die richtige Richtung. Die Entwicklungs-Teams der Giulia sollen von Ferrari-Leuten kräftig inspiriert 
worden sein, neben der pfiffigen aktiven Aerodynamik und der Fahrwerks-Technologie fällt vor allem der infernalisch klingende 2,9-Liter-Twinturbo-V6 durch einen großen Schuss Ferrari-Knowhow auf. Angesichts seiner exorbitanten Leistungsdaten, der feingeschliffenen Fahrzeugbalance von 50:50 Prozent sowie des im Wettbewerb mehr als kämpferischen Fahrzeuggewichts dürften es BMW M3 und Co. in Zukunft schwer haben. Wir können das erste Date mit der Giulia jedenfalls kaum erwarten, die redaktionsinternen Wetten auf einen Erfolg des neuen Alfa sehen gut aus. Ab Frühjahr 2016 geht es los. Ganz real. 

Preis und Nordschleife-Rundenzeit: Alfa Romeo Giulia QV

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