Alfa Romeo Giulia 2016: Premium-Mittelklasse mit 510 PS Giulia mag es wild

Alfa Romeo feiert seinen 105. Geburtstag und beschenkt sich selbst: Guilia ist wieder da – und das nicht irgendwie, sondern mit 510 PS als unverhohlene Kampfansage!

Seit Ende 2011 hat Alfa Romeo die Premium-Mittelklasse kampflos der Konkurrenz überlassen, für den bildschönen 159 gab es zunächst keinen Nachfolger. Nun stürmen die Italiener mit Vollgas zurück und schicken die neue Alfa Romeo Giulia 2016 ins Rennen gegen Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse – und weil man bei derart illustren Gegnern keine halben Sachen machen sollte, geht Alfa Romeo gleich in die Vollen: Die ersten Fotos zeigen das Topmodell Quadrifoglio Verde mit dem vierblättrigen Kleeblatt und jeder Menge Power.

 

Alfa Romeo Giulia 2016: Premium-Mittelklasse mit 510 PS

In der Sport-Variante präsentiert sich das Design besonders dynamisch, auch den zahmeren Varianten der neuen Alfa Giulia dürfte es aber nicht an Esprit mangeln. Dominiert wird die Front von einem wuchtigen Alfa-Scudetto, die schmalen Scheinwerfer nehmen den Asphalt mit zusammengekniffenem Blick ins Visier. Unter der langen und mit zusätzlichen Entlüftungsöffnungen versehenen Haube der Giulia QV steckt ein V6-Biturbo, der gemeinsam mit Ferrari entwickelt wurde und sich mit 510 PS unter die stärksten Fahrzeuge seiner Klasse mischt. Dank elektronischer Zylinderabschaltung soll auch die schärfste Giulia keine übertriebenen Trinksitten an den Tag legen, zu den kleineren Triebwerken äußern sich die Italiener noch nicht konkret.

So oder so soll das Cuore Sportivo der neuen Giulia mit besonderer Inbrunst schlagen, dank konsequentem Leichtbau können die Triebwerke besonders befreit aufspielen. Das Topmodell nutzt neben jeder Menge Aluminium auch Carbon, um das Gewicht auf 1,5 Tonnen zu drücken – kein Mittelklasse-Sportler ist so leicht wie die rassige Italienerin! In Kombination mit dem 510 PS starken Kraftpaket ergeben sich ein Leistungsgewicht von unter 3 Kilogramm pro PS und entsprechend fulminante Fahrleistungen: Nach nur 3,9 Sekunden knackt die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Verde die 100er-Marke!

Das Gewicht verteilt sich im idealen Verhältnis von 50 zu 50 zwischen Vorder- und Hinterachse, Fahrwerk und Lenkung sind laut Alfa Romeo auf Performance getrimmt. Während das Topmodell auf klassischen Hinterradantrieb und folglich eine von sämtlichen Antriebseinflüssen befreite Lenkung setzt, soll es für die schwächeren Varianten auch einen intelligenten Allradantrieb geben.

Auch im Innenraum vermittelt Giulia Sportlichkeit, der Startknopf für den Motor befindet sich wie bei Ferrari direkt am Lenkrad. Große Schaltwippen und der mit Alcantara bezogene Lenkradkranz versprechen enge Bindung zum Fahrzeug und intuitive Bedienbarkeit gleichermaßen, letztere versprechen die Italiener auch für das per Dreh-Drück-Knopf bedienbare Infotainment-System.

Wie gut das auf dem Maserati Ghibli basierende Gesamtsystem in der Praxis funktioniert, werden wir schnellstmöglich bei ersten Vergleichen mit der deutschen Konkurrenz in Erfahrung bringen – vieles spricht dafür, dass Giulia dabei nicht nur mit ihrem knackigen Hinterteil punkten kann.

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