Abgefahrene Autoreifen: Bußgeld droht Strafe auch bei Mindestprofiltiefe möglich

14.06.2013

Bei abgefahrenen Autoreifen kann ein Bußgeld drohen - und das womöglich obwohl die gesetzliche Mindestprofiltiefe nicht unterschritten ist

Dass bei abgefahrenen Autoreifen ein Bußgeld drohen kann, ist hinlänglich bekannt. Allerdings weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) darauf hin, dass selbst wenn die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern nicht unterschritten ist, Sanktionen verhängt werden können.

 

Abgefahrene Autoreifen: Regelmäßige Tests sparen Ärger

Ab einem gewissen Alter besteht bei Pneus die Möglichkeit, dass zwischen Profilblöcken Risse auftauchen - und die im schlimmsten Fall aufgrund zu geringen Luftdruckes platzen. Dann zähle die Ausrede "Ich bin doch kein Reifenfachmann" nicht mehr. Autofahrer werden darauf hingewiesen, regelmäßig den Luftdruck des Fahrzeugs zu prüfen. Dazu gehören auch, Reifen auf mögliche Risse hin im Auge zu behalten.

Zum Bewerten der Profiltiefe bietet sich bereits ein Blick auf das eingeschlagene Vorderrad an, Hilfe bietet hier schon eine Euro-Münze. Der Goldrand davon sollte komplett darin verschwinden - ist der Reifen bis auf die Markierungen abgefahren, ist ein Reifenwechsel überfällig. Allerdings warnt die GTÜ: Besser wäre ein Wechsel schon bei 3 mm bei Sommerreifen, bei Winterreifen hingegen sollte die Profiltiefe mindestens noch 4 mm betragen.

AUTO ZEITUNG

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