40 Jahre Toyota Celica Ich komme wieder

30.08.2010

Die Zeit ist reif für ein kompaktes Coupé. So dachte Toyota schon 1970 und brachte die Celica auf den Markt. So denkt Toyota auch heute und entwickelt einen Nachfolger

Vor einigen Jahren waren die kompakten Coupés fast ganz verschwunden. Ob Calibra, Corrado oder Celica – alle weg. Erst so langsam kommen die bezahlbaren Coupés zurück. Auch Toyota plant eine Neuauflage der Celica.

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Toyota besteht darauf, dass es „der Celica“ hieße, weil auch „der Camry“ männlich sei und japanische Frauennamen auf –ko enden: Wir nennen sie „die Celica“, weil laut Duden die Mehrzahl der Wörter weiblich ist und nicht-japanische Frauennamen häufig auf -a enden.

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Die Celica kam auf den Markt, als in den USA Pony Cars populär wurden: lange Schnauze, knappes Heck kombiniert mit Allerweltstechnik. Die Celica war eine Kleidergröße knapper geschnitten als Ford Mustang und Dodge Challenger, die Technik teilte sich das Coupé mit dem Mittelklassemodell Carina. Doch genau wie bei den amerikanischen Vorbildern gab es jede menge Chrom, einen kecken Hüftschwung und eine rasant wirkende Front.

Darunter steckte Allerweltstechnik: Vierzylindermotor vorn längs, Heckantrieb. Die zweite Sitzreihe diente der gelegentlichen Mitnahme von Freunden für kurze Strecken. Dafür durfte ab 1976 der Kofferraum des Liftback durch eine Heckklappe eingeladen werden.

Ab 1980 Rechteckscheinwerfer
Die zweite Generation verabschiedete sich 1978 vom Hüftschwung, kam deutlich glatter und flacher daher. Ab 1980 hat die Celica Rechteckscheinwerfer und zwei Jahre später kommt schon eine neue Generation auf den Markt. Die TA 60 ist ebenfalls ein modisches Auto, hat kantige Linien, und trägt die Gürtellinie tief. Der erste Vierventiler kommt hier zum Einsatz, aus zwei Liter Hubraum leistet der Einspritzer 124 PS. Von dieser Modellreihe leitet Toyota den Celica Supra ab, der 1982 mit Sechszylinder kommt.

Rallyesiege und ein Beweis

Mit der vierten Generation stellt Toyota 1986 auf die Moderne um: Frontantrieb, glatte Flächen, Klappscheinwerfer. Der T16 erobert mit Allradantrieb und Turbomotor die Rallyepisten, Didier Auriol, Carlos Sainz und Armin Schwarz heißen die Helden in der Celica. Mit dem Nachfolgemodell kommt 1996 und 1997 eine Dame ans Steuer: Isolde Holderied gewinnt mit Cathérine Francois zwei Mal die Damen-Europameisterschaft. Gibt es einen besseren Beweis, dass die Celica weiblich ist?

>> Neuheiten: Die kompakten Coupés kommen wieder

Und die Diskussion dürfte weitergehen. Denn um den Jahreswechsel 2011/2012 kommt ein neues Coupé von Toyota auf den Markt. Mit kompakten Formen, leichter und steifer Karosserie und einem 200 PS starken Boxermotor. Eine Studie des 4,16 Meter langen und 1,26 Meter flachen Zweitürers stand schon in Genf.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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