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25 Jahre BMW M3

Jung und wild

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Mit knapp 200 PS und 1200 Kilo Leergewicht war der erste BMW M3 ein Leichtathlet. Vor 25 Jahren begründete der Ur-M3 eine Legende

Im August 1985 begann das Warten auf den BMW M3. Die ersten Eckdaten – 200 PS, über 230 km/h Höchstgeschwindigkeit – schürten Vorfreude auf das Fahren. Auf der IAA im September 1985 war der M3 dann das erste Mal zu sehen und sofort von den anderen Dreier-Modellen zu unterscheiden: ausgestellte Kotflügel, Front- und Heckspoiler waren das Ergebnis von Arbeiten an Fahrwerk und Aerodynamik.

Denn BMW hatte ein klares Ziel: Der M3 sollte Tourenwagenrennen gewinnen. Für die Homologation mussten innerhalb eines Jahrs 5000 Straßenautos gebaut werden. Die Konzeption hatte BMW-Chef Eberhard von Kuenheim in Auftrag gegeben: „Herr Rosche, wir brauchen für die Dreier-Reihe einen sportlichen Motor“, sagte er zum technischen Geschäftsführer der Motorsport GmbH.

»Neuer Einstieg: BMW 1er M Coupé

Die Mannschaft der heutigen M GmbH machte sich ans Werk und bediente sich aus dem Baukasten. Das Kurbelgehäuse des Zweiliter-Vierzylinders diente als Basis, der Vierventil-Zylinderkopf kam vom Motor des M 635 CSi. Das Kurbelgehäuse wurde so verstärkt, dass auch Drehzahlen bis 10.000 U/min möglich waren, der Hubraum wuchs auf 2,3 Liter.

Weil die beiden Spendertriebwerke den gleichen Zylinderabstand haben, genügte es, am Vierventil-Zylinderkopf des M88 zwei Einheiten abzuschneiden und eine Platte an die hintere Stirnseite zu schrauben. Innerhalb von zwei Wochen war ein Prototyp des Motors fertig, Rosche fuhr damit zur Wohnung von Kuenheims und überließ ihm das Auto zur Probefahrt. Der BMW-Chef reagierte mit einem knappen Lob: „Gut, der gefällt mir.“