Le Mans 2017: Porsche 919 #2 gewinnt! (Platzierung) Porsche gewinnt Le Mans zum dritten Mal infolge

von Julian Islinger 18.06.2017
Inhalt
  1. Le Mans 2017: Porsche 919 #2 holt sich den Sieg; Toyota früh ausgeschieden
  2. Toyota bei 24h von Le Mans 2017 mit Doppel-Pole
  3. "Slow Zones" unterteilen die Rennstrecke in Le Mans

Le Mans 2017: Porsche holt sich mit dem 919 Startnummer 2 sensationell den Hattrick beim 24h-Rennen (17. bis 18. Juni 2017). Zweiter ist der LMP2-Renner Oreca 07 von Jackie Chan DC Racing (Startnummer 38). Toyota wollte dem Porsche-919-Duo eigentlich Paroli bieten, schied allerdings schon früh im Rennen aus.

Update: Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley konnten ihre sensationelle Führung ins Ziel fahren und holen sich auf ihrem Porsche 919 #2 den Sieg in Le Mans 2017. Nach einigen Führungsrunden landet der LMP2-Wagen Oreca 07 mit der #38 von Jackie Chan DC Racing und den Fahrern Thomas Laurent, Oliver Jarvis und Ho-Pin Tung immerhin noch auf Platz 2. Rang 3 geht an das Rebellion Racing Team auf Oreca 07 Gibson #13 (Mathias Beche, Nelson Piquet Jun. und David Heinemeier Hansson). Nachdem die aussichtsreichen Toyota-Rennwagen in Le Mans 2017 bereits früh ausgeschieden sind, ging die Führung an den Porsche 919 mit der Startnummer 1 (Neel Jani, André Lotterer und Nick Tandy). André Lotterer allerdings meldet am Sonntagvormittag um kurz nach 11:00 Uhr Probleme an seinem Porsche und muss den Wagen aufgrund geringen Öldrucks abstellen. Nach einem erfolgreichen Re-Start versucht der Führende nun elektisch Richtung Box zurück zu rollen. Der Versuch wird abgebrochen und André Lotterer rollt am Pistenrand aus. Der Porsche 919 mit der Startnummer 1 ist ebenfalls ausgeschieden.

 

Le Mans 2017: Porsche 919 #2 holt sich den Sieg; Toyota früh ausgeschieden

Das 24h-Rennen von Le Mans ist ein ewig junger Klassiker. Wenn es vom 17. bis 18. Juni 2017 zum 85. Mal ausgetragen wird, sind auf dem legendären "Circuit des 24 Heures" wieder 60 Autos und 180 Fahrer am Start. Der Langstreckenklassiker startete am Mittwoch, dem 14. Juni, mit einer vierstündigen Trainingssession, ehe um 22 Uhr das erste Qualifying begann. Tags darauf standen weitere Zeitfahrten an, ehe das eigentliche Rennwochenende beginnt. Der Start der 24 Stunden ist am Samstag um 15 Uhr. Für Aufsehen sorgte im Vorfeld schon das Toyota Racing Tream, denn erstmals seit 1999 schickt Toyota wieder ein Trio ins Rennen und noch dazu ein äußerst erfolgreiches. Den Toyota TS050 Hybrid mit der Startnummer 7 steuern die letztjährigen Zweitplatzierten Mike Conway, Kamui Kobayashi und Stéphane Sarrazin, die nun ganz oben auf das Podium klettern möchten. Die Chancen dafür könnten dieses Jahr nicht besser stehen! Motiviert von den Toyota-Erfolgen in Silverstone und Spa, erkämpfte sich das Trio die Pole-Position in der Startaufstellung. Dabei überraschte Kobayashi im zweiten von drei Qualifyings mit einem Rekord. In 3:14.791 Minuten bezwang der ehemalige Formel-1-Pilot im Toyota TS050 Hybrid #7 den "Circuit de la Sarthe" schneller, als je ein Fahrzeug zuvor. Doch auch Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima im Toyota TS050 Hybrid #8 streben einen Platz auf dem Siegertreppchen an, nachdem sie 2016 kurz vor diesem Ziel gestoppt wurden. Mit 3:17.128 Minuten erkämpfte Kazuki Nakajima im Qualifying den zweiten Startplatz. Den dritten Rennboliden mit der Startnummer 9 teilt sich der erfahrene Nicolas Lapierre mit den beiden Le-Mans-Frischlingen Yuji Kunimoto und José María López.

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Action im 24h-Rennen-Sieger

 

Toyota bei 24h von Le Mans 2017 mit Doppel-Pole

Beim 24h-Rennen von Le Mans (2017) wurde Toyotas Rivale Porsche in die zweite Startreihe verbannt. Der Schweizer Neel Jani fuhr am Donnerstagabend mit einer Runde in 3:17.259 Minuten die drittbeste Qualifikationszeit. Timo Bernhard aus Deutschland umrundete den "Circuit des 24 Heures" im Schwesterauto in 3:18.162 Minuten und belegte damit den vierten Platz. Im dritten Qualifying war es beiden 919-Hybriden allerdings nicht gelungen, eine bessere Zeit herauszufahren. Jani wechselt sich am Steuer des Porsche Le-Mans-Prototyps mit der Startnummer 1 mit André Lotterer und Nick Tandy ab. Bernhards Teamkollegen im 919 Hybrid mit der Startnummer 2 sind die beiden Neuseeländer Earl Bamber und Brendon Hartley. In der traditionell stark besetzten Klasse GTE-Pro setzt das Porsche-GT-Team zwei neue Porsche 911 RSR ein. Für die 510 PS starken Rennwagen, die auf Basis der siebten Generation der Sportwagenikone 911 von Porsche Motorsport in Weissach entwickelt wurden, ist es die Premiere beim härtesten Autorennen der Welt. Zuvor hatten die Autos beim 24h-Klassiker in Daytona ihre Jungfernfahrt gefeiert. Fahrwerk, Karosserie-Struktur, Aerodynamik-Konzept, Motor und Getriebe wurden in Weissach von Grund auf neu konstruiert. Die beiden 911 RSR, deren Vorgängermodelle 2013 in Le Mans einen Doppelsieg holte, werden auch im zweiten 24h-Rennen ihrer Premierensaison im weiterentwickelten Werksdesign mit den Grundfarben Weiß, Rot und Schwarz unterwegs sein. Zusammen mit den zwei 919 Hybrid in der Klasse LMP1 sowie vier 911 RSR des Modelljahres 2015, mit denen die Porsche-Kundenteams in der Klasse GTE-Am antreten werden, sind in Le Mans insgesamt zehn Porsche sowie 13 Porsche-Werksfahrer und ein Porsche Young Professional am Start.

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"Slow Zones" unterteilen die Rennstrecke in Le Mans

Um Unfälle beim diesjährigen 24h-Rennen von Le Mans zu vermeiden, ließ der Veranstalter 2017 sogenannte "Slow Zones" am Kurs einrichten. Dort herrscht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h, an die sich die Fahrer zu halten haben, damit etwa Reparaturen an beschädigten Absperrungen vorgenommen werden können, ohne dass das Rennen unterbrochen werden muss. Insgesamt neun "Slow Zones" sind auf dem 13,629 Kilometer langen "Circuit des 24 Heures" mit seinen 33 Kurven verteilt, alle mit unterschiedlicher Länge. Das erste 24h-Rennen von Le Mans wurde 1923 vom 26. auf den 27. Mai ausgetragen. Bis in die 1980er Jahre war es dabei noch üblich, die Fahrt mit Zwei-Mann-Teams zu absolvieren, heute wechseln sich drei Fahrer am Steuer der Autos ab. Besonders berüchtigt in der Geschichte der Rennserie war der 1925 eingeführte Le-Mans-Start, bei dem die teilnehmenden Fahrer über die Fahrbahn hinweg zu ihren vor der Boxengasse aufgestellten Fahrzeugen sprinten mussten. Der spätere Sieger Jacky Ickx protestierte durch absichtlich langsames Gehen gegen diesen Startmodus, der nach der Einführung des Sicherheitsgurtes 1969 ohnehin in Frage gestellt wurde. Nach einem stehenden Start mit bereits angeschnallten Fahrern im Jahr 1970 wird das Rennen seit 1971 aus Sicherheitsgründen nach einer Einführungsrunde mit einem fliegenden Start begonnen.

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