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24h-Rennen 2010: Die Zusammenfassung

Am Ende 115.

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Der AUTO ZEITUNG Nissan kämpfte sich nach einem mehrstündigen Motorwechsel vor auf Platz 115. Das Auto lief in den letzten Stunden ohne Probleme

Das 24h-Rennen am Nürburgring ist zu Ende. Nach dem dramtischen Ausfall des in Führung liegenden Porsche 911 GT3-R Hybrid um 13:09 fuhr das Werksteam von BMW im M3 GT2 an die Spitze. Mit 3:54,1 Minuten Abstand folgt Farnbacher Racing mit dem einzigen Ferrari F430 GTC im Feld. Dritter wurde Phoenix Racing mit dem Audi R8 LMS.

Nach einem guten Start von Platz 59 konnte der Nissan 370Z GT4 bis auf Platz 50 vorfahren. Startfahrer Michael Krumm fuhr konstante Rundenzeiten von etwa 9:40 Minuten. Nach dem ersten Tankstopp übernahm AZ-Redakteur Holger Eckhardt das Steuer, der Nissan lief weiter. Als Eckhardt an die Box zurückkommt, ist er begeistert von dem Auto: "Es liegt sehr stabil, ist gut zu fahren". Doch die Sitzschiene wackelt und die Lichtmaschine macht Probleme. Also schieben die Mechaniker das Auto in die Box. Der nächste Fahrer, Alex Buncombe, kann seinen Helm wieder abnehmen und muss warten. Nach einer Dreiviertelstunde ist das Problem behoben, Buncombe startet in das Rennen.

>> Alle Infos zum 24-Stunden-Rennen 2010

Nach einigen Runden kommt der junge Brite zurück an die Box: Der Öldruck ist zu niedrig. Teamchef Bob Neville, beschließt einen Motorwechsel. Statt des NISMO-3,8-Liter-V6 kommt nun ein 3,6-Liter-Rennmotor in das Auto. Gut vier Stunden dauert der Wechsel, kurz vor ein Uhr in der Nacht ist der 370Z wieder auf der Strecke und fährt bessere Rundenzeiten als zuvor.

Nordschleifenprofi Andreas Gülden fährt in der 56. Runde eine Bestzeit von 9:31.234 Minuten. Das zeigt das Potenzial des Autos. Doch durch die Reparaturen ist zu viel Zeit verloren gegangen. Am Ende liegt der Nissan auf Platz 115 – ohne Kratzer. Da ging es manchem Team anders. Ein unaufmerksamer Mini-Fahrer schoss am Abend einen BMW 1er von der Strecke, kurz danach konnte sich der Fahrer eines Lotus Exige Cup mit einer schnellen Rolle aus seinem noch rollenden Auto retten, das bereits in Flammen stand. Und der in Führung liegende Manthey-Porsche musste aufgeben, nachdem ihn ein Golf getroffen hatte.
Andreas Of