24h-Rennen 2016: Die Sieger Black Falcon rockt die Hölle

von Alexander Koch 11.05.2017

Das 24h-Rennen 2016 über die Nordschleife gewinnt Black Falcon im Mercedes-AMG GT3. Das Rennen war von zig Wetterkapriolen und Ausfällen, aber auch von der Dominanz von Mercedes geprägt.

Was ein Herzschlag-Finale beim 24h-Rennen 2016! Black Falcon gewinnt das 24h-Rennen 2016 am Nürburgring im Mercedes-AMG GT3 mit gerade einmal 5,7 Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte HTP Motorsport im Mercedes-AMG GT3. Das knappste 24h-Rennen aller Zeiten! Haribo-Racing, ebenfalls im Mercedes-AMG GT3, fuhr auf den dritten Platz. Damit ging gegen 15.30 Uhr ein 24h-Rennen am Nürburgring zu Ende, bei dem die 600 Fahrer in den über 150 Autos mal wieder mit extremen wie schwierigen Bedingungen zu kämpfen hatten. Für Mercedes hingegen endete das Rennen, wie es begann – optimal: Der Black-Falcon-Mercedes #9 startete nämlich von der Pole Position, neben ihm der Schubert-BMW #18 und dahinter die beiden Haribo-Mercedes #8 und #88. Vorjahressieger WRT-Audi R8 LMS #1 ging nur von Platz 22 ins Rennen, der erste Porsche (Manthey Racing #912) startete von der zwölf. Von Beginn an prägten Wetterkapriolen das 24h-Rennen 2016 am Nürburgring. So wurde das 24h-Rennen 2016 nur 49 Minuten nach dem Start schon unterbrochen: Starkregen und Hagel haben einige Bereiche der 25,378 Kilometer langen Nordschleife unfahrbar gemacht. Die Zeit beim 24h-Rennen 2016 lief indes weiter. "Das Wetter ist der Wahnsinn. Auch wenn es sich komisch anhört: Am besten bleibt man einfach stehen", kommentierte Bernd Schneider das anfängliche Chaos auf der Strecke. Mehr zum Thema: Das Hin und Her von Frikadelli-Racing


 

Black Falcon gewinnt 24h-Rennen 2016

Gegen 20 Uhr erfolgte bei nach wie vor starkem Regen der Restart des 24h-Rennens 2016, allerdings ohne den schon in der ersten Runde verunfallten Manthey-Porsche #911. Somit ging in der Reihenfolge wie vor Renn-Unterbrechung folgerichtig mit dem Black-Falcon-Mercedes #9 auf der Pole weiter, der Schubert BMW #18 abermals auf dem zweiten Platz. Und auch wenn sich die beiden BMW-Boliden Schubert #18 und Rowe #22 zwischenzeitlich die Führung erkämpfen konnten, machte erst dem Schubert-BMW #18 ein wenn auch reparabler Motorschaden den Garaus, dann schied auch der Rowe-BMW #22 nach einem Unfall beim 24h-Rennen 2016 aus. So auch der Frikadelli-Porsche mit Sabine Schmitz. Mit ein Grund, wieso sich das 24h-Rennen 2016 zu einem munteren Kampf unter den Mercedes-Rennern von HTP, Haribo Racing oder Black Falcon entwickelte. Zumal das 24h-Rennen an Audi völlig vorbeilief: Zwar lagen zwischenzeitlich fünf Audi R8 LMS auf den Plätzen acht bis zwölf, doch verunfallte erst der Titelverteidiger WRT Audi #1, der nur mit zeitraubender Reparatur wieder auf die Strecke kam. Dann flogen auch noch der Phoenix-Audi #6 und der Land-Audi #28 aus dem 24h-Rennen 2016, nachdem sie sich gegenseitig abgeschossen haben. Mehr zum Thema: Manthey-Racing ist Porsche-Werksteam

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24h-Rennen 2016 mit Mercedes-Dominanz

Dass der Haribo-Mercedes #8 ebenfalls ausschied, änderte nichts an der Mercedes-Dominanz beim 24h-Rennen 2016, die vom Ausscheiden des fünftplatzierten Manthey-Porsche #912 weiter profitierte. So lag der Haribo-Mercedes #88 lange Zeit in Front und konnte Attacken von Black Falcon #9 und #4 erfolgreich abwehren. Erst am Morgen schob sich der Black Falcon #4 beim zeitgleichen Boxenstop mit dem Haribo-Mercedes #88 auf den ersten Rang. Seitdem prägte das 24h-Rennen 2016 ein ständiger Führungswechsel der drei Mercedes-Teams HTP-Motorsport, Haribo Racing oder Black Falcon, dem auch die unfallbedingten Ausfälle der bis dahin stärksten BMW (Schubert #100) und Audi (Phoenix Racing #5) zupass kam. Wobei der Haribo-Mercedes #88 nach einer Zeitstrafe von 1:32 Minunten wegen Missachtens von gelben Flaggen und einer Code-60-Zone die schlechtesten Karten im denkbar knappen Kampf um den Titel hatte. In den letzten Runden wurde das 24h-Rennen 2016 mehr und mehr ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem bis in letzter Runde erstplatzierten HTP-Motorsport und dem zweiten Black Falcon - mit dem besseren Ausgang für die Nummer 4. Mehr zum Thema: Alle Infos zum 24h-Rennen 2016

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