Fiat New500 2015: Kleines Facelift für den 500 Behutsam aufgefrischt

Beim Facelift für den 500 vermeidet Fiat jedes unnötige Risiko, der künftig als Fiat New500 angebotene Kult-Kleinwagen bleibt sich treu

Wie will man ein Original noch verbessern? Erst recht wenn schon das die Kopie eines Klassikers ist. Weil man dabei vieles falsch und kaum etwas richtig machen kann, lässt Fiat es lieber ganz bleiben und schickt deshalb ab Sommer den New500 ins Rennen, der sich vom aktuellen Cinquecento selbst auf den zweiten Blick kaum unterscheidet.

 

Fiat New500 2015: Kleines Facelift für den Fiat 500

Wo andere nach immerhin schon acht Jahren ein ganz neues Modell auf die Räder stellen, gibt es bei den Italienern deshalb nur ein Mini-Facelift und die größte Änderung verbirgt sich im Namen. Denn was da zu Preisen ab 12.250 Euro für das geschlossene Modell und 14.750 Euro für das Cabrio noch diesen Sommer zu den Händlern kommt, wird künftig als Fiat New500 verkauft.

Als Unterscheidungsmerkmal dienen von außen fast ausschließlich die Leuchten. Denn die haben vorne jetzt eine LED-Signatur fürs Tagfahrlicht und hinten eine dezent aufgefrischte Grafik, die als Kern der Rückleuchten noch einmal die Farbe des Blechs aufnimmt.

Wenigstens ein bisschen größer sind die Änderungen im Innenraum. Zwar bleibt es auch dort bei den bekannten Formen und Farben. Doch zumindest zieht im Cockpit der neueste Stand der Technik ein: Im Zentralinstrument hinter dem Lenkrad gibt es jetzt – wie bislang nur bei der amerikanischen Elektrovariante – einen großen farbigen Bildschirm und zwischen die Lüftergitter in der Mitte pflanzen die Italiener auf Wunsch den Touchscreen ihres neuen U-Connect-Navis, mit dem man auch Smartphones besser integrieren kann. Kurz danach allerdings ist mit den Modifikationen auch schon wieder Schluss.

Ähnlich tiefgreifend waren die Anpassungen unter der Haube. Nur weil die Triebwerke künftig die Euro6-Norm erfüllen müssen, braucht man sie ja nicht gleich auszuwechseln oder ihr Setup zu verändern. Also gibt es nach wie vor einen 1,2-Liter mit 69 PS im Basismodell und den 0,9-Liter-Zweizylinder mit 85 oder 105 PS. Etwas später kommt der auch als Öko-Triebwerk mit einem vorzeigbaren CO2-Ausstoß von 89 g/km und dann bringt Fiat mit dem 95 PS starken Multijet-Motor auch wieder einen Diesel.

Bekanntes Design, vertrautes Ambiente und bewährte Motoren: Bei so einer oberflächlichen Modellpflege ist Fiat wenigstens auch bei der Kostenrechnung konsequent – und verkauft den neuen 500er einfach zum gleichen Preis wie bisher.

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