Audi RS 3 8V: Erlkönig mit Wave-Bremsen am Nürburgring Des Königs falsche Kleider

07.10.2013

Auffällig unauffällig dreht der neue Audi RS 3 2015 seine Runden am Nürburgring. Der Kompaktsportler versteckt sich im S3-Kleid

Wer sich vor den ständig wachen Augen unserer Erlkönig-Jäger verstecken will, muss ausgeschlafen und kreativ sein. Zu den leichteren Übungen zählt es, eine neue Motorisierung oder neue Antriebstechnik unter der Hülle eines bereits bekannten Fahrzeugs zu testen – Ungeübte nehmen einen solchen Prototypen gar nicht als Erlkönig wahr.

 

Audi RS 3 8V: Erlkönig mit Wave-Bremsen am Nürburgring

Im typischen Erlkönig-Jagdrevier rund um den Nürburgring empfiehlt sich allerdings häufig ein genauerer Blick, denn hier wird mit allen Tricks und Kniffen versucht, die Erlkönig-Fotografen zu überlisten. Beinahe wäre das auch den Audi-Entwicklern gelungen, die nun mit der Testarbeit am neuen Audi RS 3 8V begonnen haben und zur Tarnung auf die Karosserie des neuen Audi S3 zurückgegriffen haben.

Während unsere Experten vor Ort schon beim Klang des Prototypen aufhorchten, fegt ein Blick auf die Bremsanlage vorn auch die letzten Zweifel beiseite: Nein, hier ist kein S3 unterwegs! Hier wird etwas noch schärferes und mächtigeres getestet, das mit einer größeren Bremsanlage fit für besondere Aufgaben gemacht werden muss. Unübersehbar ist das von anderen Audi RS-Modellen bekannte Wave-Design der gelochten Bremsscheiben im XXL-Format.

Nötig wird die leistungsfähigere Bremsanlage nicht nur wegen dem höheren Anteil extrem sportlich fahrender Kunden, sondern auch wegen der potenziell höheren Geschwindigkeit am Ende der Geraden: Weil der Audi RS3 2015 deutlich mehr Power als der bereits 300 PS starke S3 bietet, muss vor der nächsten Kurve stärker gebremst werden können. Damit das aiuch bei mehrfacher Wiederholung ohne Überhitzung gelingt, empfiehlt sich der Einsatz einer besseren Bremse.

Unter der Haube des neuen Audi RS3 wird wie bisher ein Fünfzylinder-Turbo zum Einsatz kommen und nicht nur für vehementen Vortrieb, sondern auch für ein unvergleichliches Klangerlebnis sorgen. Die 360 PS starke Ausbaustufe aus dem Audi TT RS Plus ist mit Blick auf den ebenfalls 360 PS starken Mercedes A 45 AMG ein heißer Kandidat – dass die Kraft wie beim Stuttgarter mit Hilfe eines sportlich abgestimmten Allradantriebs übertragen wird, versteht sich bei der Quattro GmbH von selbst.

Benny Hiltscher

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